Curriculum Trachealkanülen-Management in der Dysphagietherapie (TKM)

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Anleitung, Checkliste, Vorlagen (für die Beantragung in der Übergangsregelung)

Anleitung und Checkliste Fallberichte

Vorlage Fallberichte

Nachweis Berufspraktische Tätigkeit Regelfall

Nachweis Berufspraktische Tätigkeit Ausbildungszertifikat Regelfall

Nachweis Berufspraktische Tätigkeit Zertifikat und Ausbildungszertifikat Übergangsregelung

Nachweis Ausbildungserfahrung Tätigkeit Ausbildungszertifikat Übergangsregelung

Ausbildungsbuch

Informationen zu Aequivalenzleistungen

Publikation

Publikation im Nervenarzt vom 26. Januar 2024

FAQ

Ergänzende Informationen Schwerpunkt Übergangsregelung

Newsletter

Februar 2024

November 2023

Zielsetzung

Entwicklung eines konsentierten Weiterbildungs-Curriculums für LogopädInnnen und akademische SprachtherapeutInnen (LogaS), das die theoretischen und praktischen Anforderungen für die Durchführung des Trachealkanülenmanagements in der Dysphagietherapie (TKM) vermittelt.

Hierdurch soll eine standardisierte Qualitätssicherung und -kontrolle gewährleistet, die Delegationsfähigkeit des TKM an die TherapeutInnen erleichtert und die Versorgungssituation für tracheotomierte Patienten mit Dysphagie verbessert werden.

Motivation

Maßnahmen des TKM und des TK-Weanings unterliegen dem Delegationsprinzip, sind jedoch nicht fester Bestandteil der curricularen Ausbildung von LogaS. Das Delegationsprinzip erfordert Prüfung und Nachweis der Qualifikation der Delegationsnehmer durch die Delegierenden und ist insbesondere im ambulanten Setting derzeit wenig praktikabel. Dadurch entsteht eine unklare und rechtlich schwierige Situation für TherapeutInnen und ÄrztInnen. 

Die Qualifikation bzw. der Qualifikationsnachweis der LogaS sind auch vor dem Hintergrund der Neufassung der Richtlinie zur außerklinischen Intensivpflege (AKI) notwendig. Diese zielt auf eine Verbesserung der Therapiesituation und definiert eine regelmäßige Re-Evaluation von Dysphagiestatus und Dekanülierbarkeit tracheotomierter PatientInnen. Angesichts der steigenden Therapienachfrage besteht Aus- und Weiterbildungsbedarf, der durch ein konsentiertes TKM-Curriculum gedeckt werden soll.

Anwendungsgebiete

Ambulantes und stationäres TKM im Kontext der Dysphagietherapie in Neurologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Pulmologie/ Pneumologie, Intensivmedizin, Pädiatrie und Geriatrie.

Konsentierungsgremium

Das Curriculum wird von  den folgenden Fachgesellschaften konsentiert (in alphabetischer Reihenfolge): Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl), Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie(dbs), Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Dysphagie (DGD), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC),

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI), Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin(DGPB), Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB).

Wie geht es weiter?

Der Konsentierungsprozess ist nun final abgeschlossen und alle eingeladenen Fachgesellschaften haben der konsentierten Fassung zugestimmt, so dass wir die Publikation zur Veröffentlichung einreichen konnten. Mit Datum der Veröffentlichung wird dann die 1-jährige Übergangsregelung in Kraft treten. Wir werden zunächst TKM-Zertifikate und TKM-Ausbildungszertifikate im Rahmen der Übergangsregelung anbieten und planen derzeit die ersten Prüfungstermine.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zunächst Prüfungen zum TKM-Ausbildungs-Zertifikat (Übergangsregelung) anbieten werden, um für den weiteren Ablauf und die Prüfungen zum TKM-Zertifikat (Anwender) Unterstützung zu bekommen. Wir konzipieren zudem derzeit eine Plattform, über die Sie Ihre Unterlagen hochladen können, wenn Sie das TKM-Zertifikat oder das TKM-Ausbildungszertifikat erwerben möchten. Sobald diese zur Verfügung steht und die Laufzeit der Übergangs-regelung beginnt (Publikationsdatum), werden wir Sie informieren.